Paolo Iacchetti

*1953

Paolo Iacchetti beschäftigt sich in seiner Malerei mit dem Zusammenspiel von Farbe, Linie und Bildfläche. Seine abstrakten Arbeiten entstehen aus wiederholten Setzungen und feinen Veränderungen: Farbschichten verdichten sich, Linien geben einen Rhythmus vor, und die Oberfläche gewinnt eine beinahe körperliche Präsenz. Dabei verbindet Iacchetti eine genaue Auseinandersetzung mit den Mitteln der Malerei mit einem offenen Blick für ihre sinnliche Wirkung.

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Paolo Iacchetti

Mente delusa, 1995
Öl auf Leinwand
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Paolo Iacchetti

o. T., 1999
Öl auf Leinwand
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Paolo Iacchetti

Fissitá, 1999
Öl auf Leinwand
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Paolo Iacchetti

Canto, 1999
Öl auf Leinwand


Leuchtende, vibrierende Farbfelder stehen im Spannungsverhältnis zu reduzierten, minimalistischen Formen und klar geführten Linienmotiven. In dieser Haltung knüpft er an die Tradition der abstrakten Malerei an – insbesondere an Künstler wie Mark Rothko (1903–1970), Jackson Pollock (1912–1956) und Brice Marden (1938–2023), die ihn nachhaltig inspirierten. Wie Paolo Iacchetti selbst formuliert, entstehen aus diesen Beziehungen Bildräume, „die unsere Wahrnehmung kontinuierlich aktivieren, ausgelöst durch die Empfindungen, die das gesehene Bild hervorruft.“

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