Mechthild Lobisch
*1940
Mechthild Lobisch war eine deutsche Buch- und Einbandkünstlerin und eine prägende Persönlichkeit der zeitgenössischen Buchkunst. Nach einer Ausbildung zur Buchbinderin studierte sie unter anderem in Paris, Essen und Brüssel und verband früh handwerkliche Meisterschaft mit konzeptuellen und künstlerischen Fragestellungen. Von 1995 bis 2006 leitete sie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle die Studienrichtung Konzeptkunst Buch im Fachbereich Kunst. 1997 gründete sie dort das Otto-Dorfner-Institut und setzte sich intensiv mit der Geschichte und Zukunft der Einbandkunst auseinander.
Mechthild Lobisch gilt als eine der führenden Vertreterinnen der modernen Einbandkunst in Deutschland. Neben Bucheinbänden schuf sie Zeichnungen, fotografische Arbeiten und Rauminstallationen. Charakteristisch für ihr Werk ist die Verbindung traditioneller Techniken mit digitalen Verfahren, insbesondere in der Entwicklung von Buntpapieren. Über Jahrzehnte baute sie zudem eine umfangreiche Sammlung historischer und industrieller Buntpapiere auf.
Mechthild Lobisch
Farbzeichnung auf farbig grundiertes helles Hahnmühle Ingres
48 x 31,5 cm
Mechthild Lobisch
Farbzeichnung auf farbig grundiertes helles Hahnmühle Ingres
48 x 31,5 cm
Mechthild Lobisch
Schmierzettel
Mischtechnik auf weißem Zerkall Ingres
48,0 x 64,5 cm
Privatsammlung Xanten
Mechthild Lobisch
Farb- und Bleistiftzeichnung
25 x 22 cm