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Liebe Kunstinteressierte und Freunde der Galerie, Grünbein gehört zu den bedeutenden deutschsprachigen Dichtern und Essayisten der Gegenwart. Seit seinem literarischen Debüt in den späten 1980er-Jahren hat er das Bild der deutschsprachigen Gegenwartslyrik entscheidend mitgeprägt. Sein Werk umfasst Gedichte, Essays und Prosatexte, in denen sich genaue Beobachtung mit philosophischer Reflexion, naturwissenschaftlichem Denken und historischen Perspektiven verbindet. Grünbein schreibt über Körper und Städte, Antike und Gegenwart, Natur und Zivilisation – und immer wieder über die Frage, wie Wirklichkeit durch Sprache wahrgenommen und gedacht werden kann. Die Kritik der Pinie führt diese Auseinandersetzung fort und nimmt die Pinie als Ausgangspunkt für poetische und essayistische Betrachtungen. Damit berührt das Buch unmittelbar Fragen, die auch in Claudia Bergs Arbeiten eine zentrale Rolle spielen. Die Werke der halleschen Künstlerin bewegen sich zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem und verbinden konkrete Landschafts- und Raumerfahrungen mit Fragen nach Erinnerung und Wahrnehmung. Da die Anzahl der Plätze für die Lesung begrenzt ist, bitten wir unbedingt um eine frühzeitige Reservierung per E-Mail.
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